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von Elisabeth Kloser

Klettern in der Sozialen Arbeit

Auswirkungen auf das subjektive Wohlbefinden psychisch erkrankter Erwachsener

1Weltgesundheitsorganisation, 2019

2Röhrle, 2023

3Frank, 2022

4Blickhan, 2015; Frank, 2010

5Sudeck & Schmid, 2012

6Stoll et al., 2010, S. 215, 216

7Lützenkirchen, 2016, S. 21

Psychische Erkrankungen haben individuelle und gesellschaftliche Folgen. Sie beeinflussen die Gesundheit und das Gesundheitsverhalten der betroffenen Personen, sind weit verbreitet und können nicht nur die Lebensqualität sowie die Leistungsfähigkeit einschränken, sondern auch zum sozialen Ausschluss führen. Psychische Gesundheit ist eine bedeutende Quelle für das Wohlbefinden jedes Einzelnen.1 Die genauere Betrachtung des Begriffs „Gesundheit“ eröffnet ein ganzheitliches biopsychosoziales Spektrum2 . Ebenso schließt das „Wohlbefinden“ eine körperliche3, eine psychische4 und eine soziale Ebene ein.5 Indem wir unsere gesundheitsfördernden Ressourcen erweitern und gesundheitsschädlichen Risiken ausweichen, können wir unsere Gesundheit positiv beeinflussen. Dabei wird der körperlichen Aktivität ein hoher Stellenwert zugeschrieben.6 Durch regelmäßige Bewegung werden günstige Effekte für die Lebensqualität, das Wohlbefinden und die Gesundheit erzielt.7

Elisabeth Kloser

Elisabeth Kloser studierte Soziale Arbeit (B.A.) an der FH Vorarlberg. 2024 absolvierte sie ihr Masterstudium der Klinischen Sozialen Arbeit. Schon vor Abschluss des Studiums besuchte sie den "Basiskurs Seilklettern und Bouldern in Psychotherapie und Pädagogik" sowie den Kurs "Verbale Intervention" über das Institut für "Therapeutisches Klettern". Elisabeth zielt darauf ab, mehr Bewusstsein (speziell unter Fördergebern und sozialen Institutionen) zu schaffen, wenn es um den Mehrwert von Sport und bewegungsbezogenen Interventionen in der Sozialen Arbeit geht. Seit 2023 arbeitet sie in diversen Kletterprojekten des sozialen Dienstleistungsunternehmens Aqua Mühle Vorarlberg, wobei aktuell eine berufliche Neuorientierung in den Vordergrund gerückt ist. 

In der Masterarbeit, die diesem Artikel zugrunde liegt, wurde mithilfe theoretisch fundierter Hintergründe aus der Perspektive der Sozialen Arbeit untersucht, ob Klettern das Wohlbefinden von Menschen mit psychischen Erkrankungen beeinflussen kann. Zur befragten Zielgruppe gehörten Menschen mit einer psychischen Erkrankung, die im Rahmen des Tagesstrukturierungsangebot „all_tag“ bei der gemeinnützigen GmbH Aqua Mühle Vorarlberg wöchentliche Klettereinheiten besuchen. Ebenso wurden zwei Experten befragt, die das Kletterprojekt leiten.

8Egger, 2015, S. 54; Egger, 2005, S. 3

9Egger, 2005, S.4

10Jungnitsch, 2009, S. 33

11Pauls, 2013a, S 18)

12(Pauls, 2013b, S. 98, 99).

Bio-psycho-soziale Krankheitsmodell

Das „biopsychosoziale Modells“8 ist derzeit das bedeutsamste Modell, das nachvollziehbar erklärt, wie sich der Mensch in Gesundheit und Krankheit verhält.9 Wie der Name bereits vermuten lässt, beabsichtigt das Modell, die „biologisch-organische[n], die psychische[n] und die soziale[n]“10 Bedingungen zu vereinen. Das Modell zielt demnach darauf ab, zu den biologischen Faktoren ebenso die psychischen und sozialen Aspekte kausal zu betrachten, wenn es um die Krankheitsentstehung geht.11 Da alle drei Ebenen bei dem Verlauf und der Heilung von Krankheiten eine entscheidende Rolle spielen, müssen auch alle Ebenen in die Diagnostik und in die Behandlung miteinbezogen werden.12

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13Robert Koch Institut, 2023

14Lützenkirchen, 2016, S. 24

15Abele et al., 1991, S. 281; Hervorh. im Original

16ebd., S. 280–283

17Lützenkirchen, 2016, S. 25

Sportbezogene Interventionen wirken sich positiv auf die körperliche, psychische und soziale Gesundheit aus.13Der Literatur zufolge minimieren Sport und Bewegung auf körperlicher Ebene das Risiko von Zivilisationserkrankungen.14Bei der gehobenen Gemütslage nach sportlicher Aktivität wird in Fachkreisen vom „feel-better-phenomen“15gesprochen. Sportliche Betätigung über einen längeren Zeitraum kann die Grundstimmung auf lange Sicht verändern.16 Sport und Bewegung bieten die Möglichkeit, mit anderen Menschen auf sozialer Ebene in Kontakt zu treten.17

Wohlbefinden

18Hausler et al. 2017

19Kloser, 2023, S. 92

20ebd.; Hervorh. im Original

Untersuchung des menschlichen Wohlbefindens zeigen, dass subjektives Wohlbefinden einen signifikanten Einfluss auf die Gesundheit und Lebenserwartung hat.18 Die befragten Experten äußern, dass sie beim Klettern Auswirkungen im bio-psycho-sozialen Modell sehen, bzw. dass teilnehmende Personen in der Befindlichkeitsrunde äußern, dass sich das Klettern gut auf das Wohlbefinden auswirkt.19„Klettern ist kein Allheilmittel. Aber es kann Menschen sicher helfen ‚. . .‘ [für] eine gesündere Lebenseinstellung“20. Können Teilnehmer*innen beim Klettern Erkenntnisse gewinnen und diese auch umsetzen, kann dies zu größerem Wohlbefinden führen. Beispielsweise, dass Menschen mit Suchtproblemen einen gesünderen Lebensweg eingeschlagen haben, sie auf Drogen verzichteten und beim Klettern etwas Positives für ihren Alltag erleben konnten.

Mal hinaus und Leute treffen, die man gerne hat. Und einfach eine schöne Zeit verbringen auch wenn es nur eine Stunde oder zwei ist. Ist doch auch schon etwas. 

Kloser, E. (2023) MA - Klettern in der Sozialen Arbeit

Körperliches Wohlbefinden

21Frank, 2022, S. 247

22Kloser, 2023, S. 99

23Frank, 2022, S. 247

24Abele et al., 1991, S. 285; Hervorh. im Original

25Kloser, 2023, S. 100

Durch Sinnesreize werden Körpergefühle ausgelöst, die der Mensch als positiv erlebt.21 Laut Experten ist ein Thema, dass das Klettern mit dieser Zielgruppe wiederkehrend begleitet, das „sich selbst Spüren“. Dieses kann mit gezielten Interventionen gestärkt werden. Es werden diverse Sinne, wie beispielsweise der Tastsinn, beansprucht. Durch Übungen können die Sinne geschult werden. Teilnehmer*innen aus dem Bereich all_tag bewegen sich, den Experten zufolge, eher wenig. Das Klettersetting von einer Einheit pro Woche ist zu wenig, um spezifische, nachhaltige Auswirkungen und Veränderungen auf körperlicher Ebene zu sehen.22 Teilnehmende Personen spüren hingegen unterschiedlichste Veränderungen, was wiederum bedeutet, dass durch objektive Gesundheitskriterien kein Rückschluss auf das körperliche Wohlbefinden von einzelnen Personen gezogen werden kann.23 Wie aus der Literatur herausgeht, wird durch Bewegung die „Beschwerdewahrnehmung“ 24positiv beeinflusst. Dies wird durch eine teilnehmende Person bestätigt, die äußert, durch das Klettern weniger Schmerzen im Rückenbereich zu verspüren. Darüber hinaus erzählen teilnehmende Personen, am Abend früher müde zu sein und in der Nacht besser schlafen zu können.25

Psychisches Wohlbefinden

26Fritz-Schubert, 2017, S. 19

27Frank, 2010, S. 30

28Kloser, 2023, S. 100

Menschen streben Lebensziele an, die sie mit gesetzten Handlungen erreichen wollen.26 Dies ermöglicht eine Lebensgestaltung, die zufriedenstellend und erfüllend ist.27 Der Umgang mit Zielsetzungen, das Erreichen von Zielen, das Scheitern und die dazugehörigen Gefühle können beim Klettern erfahren werden. Ziele in der Klettereinheit umzusetzen, fällt nicht immer leicht. Beim Scheitern reagiert jede Person anders. Die Gefühle reichen dabei von Ärger und Wut bis zu der Aussage, dass in solchen Fällen keine Enttäuschung eintritt. In den meisten Fällen wird ein neuer Versuch gestartet, das Ziel umzusetzen. Kann ein Ziel erreicht werden,28 werden Gefühle positiv beeinflusst.

29Frank, 2010, S. 30

30Oismüller & Till, 2015, S. 944

31Kloser, 2023, S. 97–100

32ebd., S. 100, 101

Das subjektive Wohlbefinden bezieht sich auf „lustvolle, positive Emotionen, auf Vergnügen, Glück und Zufriedenheit“.29 Bei Oismüller und Till (2015) fließt neben Glück und Zufriedenheit ebenso der „Sinn im Leben“30 in die Messung ein. Klettern ist kein Allheilmittel. Dennoch macht ein Beispiel deutlich, dass beim Klettern, im Gegensatz zu Alltagssituationen, fast immer das Positive gesehen wird. Im Alltag funktioniert es selten, sich über etwas Geschafftes zu freuen. Gelingt es, wie beim Klettern, auch im Alltag Gutes zu erkennen, können unter Umständen auch andere Lebensbereiche als sinnvoll und bedeutend erachtet werden. Der Auswertung der Experteninterviews zufolge, „tut sich beim Klettern etwas“. Es hebt die Stimmung, die Menschen gehen gelöster und entspannter nach Hause. Viele freuen sich auf das Klettern am Donnerstag. Im Bus wird gesungen, die teilnehmenden Personen haben es lustig und lachen miteinander. Der Nachmittag bedeutet für viele Teilnehmer*innen, die sich in psychisch schwierigen Lagen befinden, eine Auszeit der Gedanken zu haben, in denen sie gefangen sind. Auch teilnehmende Personen berichten durchwegs von positiven Auswirkungen auf die Gemütslagen. Schon bei der Anwesenheit in der Kletterhalle wird Wohlbefinden erlebt, Ruhe, Entspannung und Freude werden wahrgenommen.32

33Sudeck & Thiel, 2020, S. 554

34ebd.; Hervorh. im Original

35ebd., S. 555

36Kloser, 2023, 101

 

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Die Differenzierung von inhaltlichem und zeitlichem Befinden und die Verknüpfung mit dem Klettern wird hier in Kürze dargestellt.33 Der Ansatz der „inhaltliche[n] Strukturierung“ 34 von Wohlbefinden beschreibt das Streben nach erfreulichen Empfindungen und guten Erfahrungen.35 Neben der Erfahrung, dass Klettern selbst Freude bereitet, berichten Teilnehmer*innen über das Aufkommen von Freude, wenn etwas geschafft wurde. Ebenso ist die Rückmeldung von anderen Gruppenmitgliedern hilfreich, wenn positive Dinge nicht selbst erlebt werden. Negativen Erlebnissen beim Klettern, wie Stress, wird versucht auszuweichen.36

37Sudeck & Thiel, 2020, S. 554; Hervorh. im Original

38Schumacher et al., 2003, S. 4; Hervorh. im Original

39ebd.; Hervorh. im Original

40Sudeck & Thiel, 2020, S. 554; Schumacher et al., 2003, S. 4

41Kloser, 2023, S. 101

42Sudeck & Thiel, 2020, S. 554

Die „zeitliche Ebene“37 des Wohlbefindens, teilt sich in das „aktuelle“,38 das derzeitige Befinden einer Person, und das „habituelle“,39 das dauerhafte Durchschnittsniveau einer Person.40 Durch die Einheiten am Donnerstagnachmittag wird bei teilnehmenden Personen das aktuelle Wohlbefinden beeinflusst. Sie kommen zum Teil mit einem mulmigen Gefühl oder mit einer Anspannung in die Einheit und gehen mit einem zufriedenen Gefühl, nach Hause. Das positiv behaftete Gefühl, wenn beim Klettern etwas gelungen ist, hält mitunter den ganzen Tag an. Durch Handyaufnahmen von speziellen Augenblicken kann auch später darauf zurückgegriffen werden. Die Menschen nehmen etwas für das Leben mit, auch wenn es nur die guten Erinnerungen sind.41 Durch viele gute Ereignisse wird der Theorie zufolge Einfluss auf das habituelle Wohlbefinden genommen. Steigt das Durchschnittsniveau des Befindens, würde nicht nur das aktuelle Wohlbefinden positiv beeinflusst werden, sondern auch das habituelle.42

43Robert Koch-Institut, 2020

44Paulitsch & Karwautz, 2019, S. 65

45Kloser, 2023, S. 102

46Sudeck & Schmitd, 2012, S. 58

Soziales Wohlbefinden

Viele Menschen, die an einer psychischen Erkrankung leiden, sind von sozialem Ausschluss betroffen.43 Den sozialen Beziehungen und dem Umfeld von Menschen wird dennoch eine große Bedeutung zugeschrieben, wenn es um den Verlauf von psychischen Störungen geht.44 Menschen, die am Projekt all_tag teilnehmen, sind eher weniger in Gesellschaft, sie leben meist isoliert. Dies wird nicht nur von den Experten erwähnt, auch teilnehmende Personen äußern, eher weniger soziale Kontakte zu haben.45

Über die soziale Integration wird deutlich, wie stark ein Mensch in soziale Systeme eingebettet ist.46 Im Kontext vom Projekt all_tag, findet das Klettern im Gruppensetting statt. Die Mehrheit der Befragten gibt an, sich in der Gruppe wohl zu fühlen und dass das Klettern eine positive Wirkung auf die Gruppe hat.

Die Aussagen der Interviewten bestätigen, dass sich das Klettern sowohl auf psychischer, sozialer als auch physischer Ebene auf die Teilnehmenden auswirkt.
 

Kloser, E. 2023 MA - Klettern in der Sozialen Arbeit, S. 90

47Kloser, 2023, S. 103

48Sudeck & Schmid, 2012, S. 58

49Kloser, 2023, S. 103

50Sudeck & Schmid, 2012, S. 59

51Kloser, 2023, S. 103

Foto von Martin Wyall auf Unsplash

In der Klettergruppe entstehen soziale Kontakte, die Teilnehmer*innen verabreden sich privat zum regelmäßigen Klettern.47 Die soziale Unterstützung ist ein weiterer Punkt, der zum Wohlbefinden beiträgt.48 Beim Klettern ist man auf Unterstützung von der sichernden Person angewiesen. Neben positiven Rückmeldungen von Gruppenmitgliedern und Seilpartner*innen ist auch das Wissen über die Hilfe seitens der Gruppenmitglieder oder seitens der leitenden Personen49, die in Anspruch genommen werden kann, wichtig. Beim Klettern wird ebenso die soziale Kompetenz trainiert.50Die Auswirkungen auf soziale Kontakte im Allgemeinen sind positiv. Man muss mit anderen Menschen in Kontakt treten, was die Scheu vor zwischenmenschlichen Beziehungen minimiert. Da in der Klettergruppe immer dieselben Menschen sind, kann ein gewisses Vertrauen aufgebaut werden. Dabei wird der Austausch als gewinnbringend empfunden. Durch den Kontakt in der Gruppe wird im Sozialen an sich selbst gearbeitet, um besser in Konfliktsituationen agieren zu können. Klettern ist Spüren, Ansprechen und Aussprechen. Den teilnehmenden Personen gelingt es teilweise überraschend klar, Dinge zu artikulieren.51

(Neue) Erkenntnisse für die Praxis

In der Auswertung kristallisierten sich neue Erkenntnisse dahingehend heraus, dass auch Defizite in der Arbeit mit der untersuchten Zielgruppe vorhanden sind. Diese beziehen sich im Speziellen auf finanzielle, personelle und zeitliche Ressourcen, sowie auf das Fehlen einer Nachbetreuung (Kloser, 2023, S. 108) für Klient*innen, die aus unterschiedlichen Gründen aus Kletterprojekten ausscheiden. Das Potential, welches das Klettern für die klinische Soziale Arbeit birgt, ist vorhanden, und konnte umfangreich erläutert werden. Es ist jetzt die Aufgabe von Sozialarbeitenden, dieses Wissen zu etablieren und Öffentlichkeitsarbeit zu leisten, damit Fördergeber finanzielle Mittel bereitstellen und Institutionen mehr zeitliche und personelle Ressourcen zur Verfügung stellen, um Klettern als Intervention noch häufiger als fixen Planungspunkt in Projekten und Maßnahmen zu verankern.

Literaturverzeichnis

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