Lese-Tipp: Sportliche Aktivität als Überbegriff in der Sozialen Arbeit
So vielseitig wie der Sport selbst sind auch seine Definitionen in der Sportwissenschaft. Für die Soziale Arbeit empfiehlt sich der Begriff „sportliche Aktivität“ als Überbegriff.
Warum dieser Begriff geeignet ist und welche Bedeutung die Wortwahl für die Gestaltung und Zugänglichkeit bewegungs- und sportorientierter Angebote hat, erklärt Prof.in Dr. Mone Welsche in ihrem Lexikonbeitrag „Sport“ auf socialnet.
Sie erläutert unterschiedliche Sportverständnisse und zeigt, warum es für die Soziale Arbeit sinnvoll ist, Begriffe bewusst zu wählen. Der Beitrag gibt außerdem einen Überblick über die Rolle sportlicher Aktivitäten in der Sozialen Arbeit und über Qualifizierungsmöglichkeiten im Studium.
Der Beitrag verdeutlicht, dass sportliche Aktivität als Medium sozialarbeiterischen Handelns eine angemessene methodische Rahmung braucht, um individuelle und soziale Entwicklungsprozesse zu unterstützen. Die Angebote müssen sich dabei an den Bedürfnissen und Möglichkeiten der Adressat:innen orientieren.
Unsere Leseempfehlung für alle, die ihre Praxis reflektieren und sich mit den fachlichen Grundlagen von Sozialer Arbeit mit Sport und Bewegung beschäftigen möchten.
Den vollständigen Beitrag gibt es hier.
Prof.in Dr. Mone Welsche
Prof.in Dr. Mone Welsche ist Professorin für Entwicklungsförderung im Kindes- und Jugendalter an der Katholischen Hochschule Freiburg. Die Diplom-Pädagogin und promovierte Sportwissenschaftlerin arbeitete viele Jahre als Bewegungstherapeutin in der Kinder- und Jugendpsychiatrie. In Forschung und Lehre beschäftigt sie sich mit bewegungsbezogenen Themen in der Sonderpädagogik und der Sozialen Arbeit.
Als Vordenkerin im Themenfeld Soziale Arbeit mit Sport und Bewegung begleitet und unterstützt sie MOBILEE seit den Anfängen. Beim zweiten Dialogforum brachte sie ihre fachliche Perspektive als Expertin auf dem Podium ein.